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Salvador Dali, Mannequin Zoétropique

Zum Jahreswechsel noch ein besonderes Angebot:

 

 

Salvador Dali, Mannequin Zoétropique

 

 

Farbig gefasste Bronze, mit collagierten Metallbändern und Kunststofffliege.

Höhe 83 cm, Gewicht ca. 20 kg. Auflage 150 Exemplare, rückseitig nummeriert und signiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Preis auf Anfrage

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Finger der Bavaria

Ludwig von Schwanthaler, Der Kleine Finger der Bavaria. Skulptur in polymergebundener Bronze, patiniert. Höhe 30 cm. Umfang an der Basis 48 cm. Gewicht 7 kg. Der Guss erfolgte bei Fritz Albrecht in Altrandsberg. Auflage 999 Exemplare, nummeriert und bezeichnet „Ludwig von Schwanthaler“. Die Edition Volker Huber hat den Kleinen Finger der Bavaria mit Genehmigung des Münchener Stadtmuseums in einer einmaligen und limitierten Auflage verlegt.  Preis 500 EUR

 

Seit über 150 Jahren steht die Bavaria vor der Ruhmeshalle in München und schaut über die Theresienwiese – als Patronin des Landes, aber auch als Beschützerin der Oktoberfeste. Eine gigantische Bronzeplastik des Bildhauers Ludwig von Schwanthaler.

Bavaria-

Zu Beginn der dreißiger Jahre des 19. Jahrhunderts hatte der Bayernkönig Ludwig I. einen Wettbewerb für den Bau einer Ruhmeshalle ausgeschrieben. Der 1. Preis wurde Leo von Klenze zuerkannt, da sein Entwurf eine Kolossalstatue als Bestandteil des Architekturensembles vorsah. Als dann die kolossale Statue der Bavaria vor der Ruhmeshalle nach fast zwölfjähriger Entstehungszeit enthüllt wurde, war der Jubel groß. Ganz München war auf den Beinen, um dieses Schauspiel zu erleben.

Bis jedoch die Plastik aufgestellt werden konnte, mussten viele Hindernisse überwunden werden, darunter auch erhebliche technische Schwierigkeiten: es galt, eine 15,75 Meter hohe Metallplastik zu gießen. Außer den antiken Vorbildern, wie dem Koloss von Rhodos, war nichts bekannt, woran ein Gussmeister sich hätte orientieren können. Gerade die erfolgreiche Bewältigung dieser technischen Herausforderung erfüllte den Leiter der Gießerei, Ferdinand von Miller, mit nicht unerheblichem Stolz, so dass er einen Teil der Bavaria als Zeichen seines Könnens und zum Ruhme des Ereignisses in kleiner Auflage gießen ließ: die ersten beiden Glieder des kleinen Fingers. Dieses kleine Kunstwerk wurde nur an ausgewählte Personen verschenkt – so auch an den inzwischen abgedankten König Ludwig I.

 

Nicht nur Ferdinand von Miller war befriedigt über die vollbrachte Leistung – immerhin ist mit der Bavaria die erste Kolossalplastik der Neuzeit enthüllt worden – auch Ludwig von Schwanthaler, der Hofbildhauer Ludwigs I. und Schöpfer der Bavaria, der sie entworfen und in enger Zusammenarbeit mit Ferdinand von Miller ihre Ausführung überwacht hatte, war stolz auf sein Lebenswerk und unterstützte die Sonderauflage vom „Kleinen Finger der Bavaria“.

 

Dieser „Kleine Finger“, zunächst sichtbarer Ausdruck der Zufriedenheit des Meisters, der sein Metier beherrscht, hat sich bis heute als selbstständiges Kunstwerk behauptet.

Bavaria-Buch

Die Kunsthistorikerin Ulrike Kretzschmar hat die Hintergrundgeschichte der Bavaria und des kleinen Fingers recherchiert. Daraus ist ein bibliophiles Buch entstanden, das viele interessante Fakten enthält, und das jeder Besteller des Kleinen Fingers dazu erhält.

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Letzte Exemplare: UNDINE

Bruno Bruni, Undine

Skulptur in Bronze, patiniert, teilweise poliert. Gegossen im Wachsausschmelzverfahren bei Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Höhe 8 cm, Länge 15 cm. Gewicht ca. 1,4 kg. Auflage 1250 Exemplare,

nummeriert und signiert.

 

 

 

 

 

 

Preis 980,00 €

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Zur Erinnerung an Rudolf Hausner

Rudolf Hausner, ADAM WOHLBEHÜTET

Skulptur in Bronze, patiniert, teilweise poliert. Gegossen im Wachsausschmelzverfahren bei Venturi, Bologna und bei Fritz Albrecht, Altrandsberg. Montiert auf einem Sockel aus Diabas-Naturstein. Höhe ohne Sockel 12 cm. Breite 11 cm. Tiefe 10 cm. Gesamthöhe 21 cm. Gesamtgewicht ca. 2 kg. Auflage 1250 Exemplare, nummeriert und signiert.

 

Preis 980,00 €

 

Rudolf Hausner (1914 – 1995) ist der bedeutendste Vertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus.

Berühmt wurde Hausner, als er in den fünfziger Jahren anfing, sich in seinen Werken durch die leitmotivische Figur des Adam darzustellen: „Ich kann die Welt nur durch mich selbst sehen.“

 

„Adam wohlbehütet“ verrät nicht nur die physiognomische Ähnlichkeit mit dem Künstler. Die hochgereckte Kopfhaltung verkörpert den neugierigen, aufgeklärten, rastlosen, aber auch skeptischen Zeitgenossen, der den Dingen auf den Grund gehen will und weist somit über das Individuelle hinaus. Dem Künstler ist das kollektive Selbstportrait des modernen Menschen gelungen.

 

Seine Skulptur „Adam wohlbehütet“ ist ein Kleinod. Mit einer Gesamthöhe von 21 cm brilliert die Plastik durch die Dichte ihrer Gestaltung. Der detailreich durchgeformte Kopf, dessen Höhungen und Tiefen allein durch Licht und Schatten modelliert werden, ist in sattem Mattbraun patiniert. Eine seltsame Kopfbedeckung mit Elementen aus Turban und Schiffermütze umschließt den Kopf und überstrahlt ihn in hellstem Gold wie ein weltlicher Heiligenschein.

 

Weitere Werke von Rudolf Hausner